Sportverletzung - Was tun? eBook-Ratgeber

Sportverletzung - Was tun?

Sport fördert die Gesundheit und beinhaltet auch das Risiko, sich zu verletzen. Verhält man sich dann nicht richtig kann es sich dramatisch auswirken.
Sportverletzung - Was tun?

Egal ob Hobby- oder Profisportler:
Eine Verletzung kann jeden jederzeit treffen.

Als Sport bezeichnet man die Kräftigung des Körpers zum Vergnügen oder Wettkampf durch körperliche Aktivität. Unsere Gesundheit, unsere Leistungsfähigkeit und die sportliche Aktivität stehen miteinander in Beziehung. Sport kann ein Heilmittel sein, aber es gibt keine Packungsbeilage, die aufzeigt, was zu tun ist, wenn der Körper sich nicht alles gefallen lässt, was ihm zugemutet wird. Dabei kommt es immer wieder zu Verletzungen, die sowohl die weitere sportliche Ausübung als auch den beruflichen und privaten Alltag massiv beeinträchtigen können.

Das moderne Leben ist nicht bewegungsfreudig. Unser Körper ist nicht für solche Unterforderungen konzipiert. Er leidet unter der Bewegungsarmut. Körperliche Aktivität hat daher einen bedeutenden positiven Einfluss auf unser Wohlbefinden. Jede körperliche Aktivität sollte aber dosiert und angepasst an den Trainingszustand erfolgen. Übertreibt man es oder verletzt man sich, kann sich das aber negativ auswirken. Selbst minimale Verletzungen der Gewebestrukturen können sich summieren. Können diese nicht mehr kompensiert werden, kommt es zu Überlastungsschäden.

Jederzeit kann es aber auch zu plötzlich auftretende Verletzungen kommen. Ein aktuelles Unfallereignis ist z. B. ein Sturz, ein Umknicken oder ein Zusammenprall. Der sofortige richtige Umgang ist entscheidend, um die möglichen Folgen zu minimieren und die die Heilungszeit zu verringern.

Richtig handeln und verhalten bei Sportverletzungen!


Die vier häufigsten Kategorien bei Sport- und Unfallverletzungen:

Allgemein lassen sich Sportverletzungen in akute und chronische Verletzungen einteilen. Während die chronische Überlastung auf einen schleichenden Prozess zurückzuführen ist, entsteht eine akute Sportverletzung meist durch einen Unfall oder ein auslösendes Ereignis. Kategorien sind:

  • Überlastungsschäden durch Überbeanspruchung
    Muskeln, Sehnen, Knorpel, Ligamente, Bursen, Faszien und Knochen in allen Kombinationen können davon betroffen sein. Die Gefahr einer Überbeanspruchung hängt von individuellen Patientenfaktoren (Muskelschwäche) und äußeren Faktoren (Falsche Training, Umweltbedingungen, Trainingsgeräten) ab.
  • Stumpfe Traumata
    Sie erfolgen meist durch Stürze oder beim Zusammenprallen mit Gegnern oder Gegenständen. Weichteilprellungen, Gehirnerschütterungen und Knochenbrüchen können daraus resultieren.
  • Frakturen und Dislokationen
    Diese Verletzungen am Muskel-Skelett-Apparat sind häufig. Betroffen sind oft die Extremitäten, die Wirbelsäule, Schulter und das Becken. Der Schweregrad und die Behandlung können sehr unterschiedlich ausfallen.
  • Verstauchungen und Zerrungen
    Bänderverletzungen, Muskelverletzungen

Zu den häufigsten Sportverletzungen gehören: Muskelfaserrisse, Bänderverletzungen, Sehnenschäden, Prellungen, Verstauchungen, Verrenkungen, Zerrungen und Knochenbrüche.

Wussten Sie, dass manche Sportverletzungen auch bei Personen auftreten können, die den Sport gar nicht betreiben?

Viele Menschen entwickeln z. B. einen Tennisarm, obwohl sie nie Tennis gespielt haben. Am häufigsten betroffen vom Golfer-Ellenbogen sind Handwerker. Radfahrer können ein Läuferknie entwickeln. Verletzungen durch unsachgemäßes Vorgehen können den guten Vorsätzen schnell ein Ende bereiten. wer sich überfordert, riskiert eine Sportverletzung, selbst wenn seine Aktivität nicht sportlich ist.

Viele Verletzungen des Bewegungsapparates sind Folgen von Unfällen in Beruf und Haushalt.
Schon eine kleine Unachtsamkeit und Leichtsinn kann ausreichen. Die Kombination aus Nässe und rutschigen Oberflächen, kann schnell zum Verhängnis werden. Das Herunterholen eines Gegenstandes vom Schrank mit dem Drehstuhl oder dem Hocker als Leiterersatz birgt ein potenzielles Verletzungsrisiko. Bequemlichkeit und Leichtsinn sind vielfach der Auslöser für vermeidbare Verletzungen. Es kann immer mal etwas passieren. Manchmal passiert es schneller, als man denkt. Der eBook-Ratgeber hilft dabei, für den Ernstfall gerüstet zu sein und sich im Falle einer Verletzung vor unnötigen Folgen zu schützen.


P.E.C.H. · Erste Hilfe Regeln nach Sportverletzungen!

Selbst bei aller Vorsicht lassen sich Verletzungen leider nicht völlig vermeiden. Ist es passiert gilt es schnell und richtig zu handeln. Die PECH-Regel steht für die Erstversorgungsmaßnahmen. Sie ist entscheidend, damit aus einer kleineren Verletzung keine große Sache wird. Sie ist einfach zu merken und umzusetzen. Sie sagt was sofort nach einer Verletzung beim Sport, der Freizeit oder auch der Arbeit zu tun ist:

P Pause einlegen
Unmittelbar nach Auftreten einer Verletzung oder starken Überlastung sollte die Belastung unterbrochen werden. In der Pause soll der betroffene Körperteil ruhig gehalten werden..

E Eis auflegen, kühlen!
Das sofortige Kühlen hilft, um Schwellungen und Blutungen im betroffenen Gewebe zu reduzieren. Es wirkt auch schmerzlindernd. Die Kühlung sollte man nicht direkt auf die Haut legen, um Gewebeschäden durch Erfrierung zu vermeiden.

C Compression anlegen!
Um im Blutergüsse und Schwellungen zu verringern oder ganz zu verhindern, sollte man eine stabilisierende Bandage oder einen leichten Kompressionsverband anlegen.

H Hochlagern!
Die Hochlagerung hat einerseits den Effekt, dass die Blutzufuhr verringert wird und andererseits, dass die Gewebeflüssigkeit aus der verletzten Region besser abtransportiert werden kann. Schwellungen und Schmerzen lassen sich so reduzieren.

Wann sollte man nach einer Verletzung in jedem Fall einen Arzt aufsuchen?
Allgemein gilt: Wenn Stunden nach dem Ereignis trotz Anwendung der PECH-Regel keine Besserung eintritt, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Er kann feststellen, ob es sich um eine harmlose Verletzung oder Überlastung handelt und ob weitere Behandlungsschritte erforderlich sind, um Schlimmeres oder Spätfolgen zu vermeiden.

PECH-Regel bei Verletzungen

Sportverletzungen - Was tun?
PECH hilft!

Ausfallzeiten nach Verletzung vermeiden!

Verletzungsbedingter Ausfall kann sich gravierend auswirken!

Nicht nur im Profibereich nehmen die Belastungsintensitäten zu. Das lässt die Zahl und den Ausprägungsgrad von Verletzungen kontinuierlich ansteigen. Hinzukommen ständig neue anspruchsvolle Sportarten, die mit einem hohen Verletzungsrisiko einhergehen. Kommt es zur Verletzung, kann sich die Rückkehr zur Aktivität lange hinziehen. Die meisten Profis sind hier abgesichert, aber was, wenn der Handwerksmeister mehrere Wochen oder gar Monate ausfällt? Nicht nur Orthopäden und Allgemeinmediziner wissen, dass selbst vermeintlich leichte Verletzungen häufig unterschätzt werden. Nachfolgend ein paar Angaben zu üblichen Ausfallzeiten:

  • Oberschenkelzerrung: ein bis zwei Wochen
  • Prellung: zwei bis drei Wochen
  • Muskelfaserriss: zwei bis sechs Wochen, je nach Schweregrad
  • Bänderriss im Sprunggelenk: sechs bis acht Wochen
  • Meniskusriss: sechs bis acht Wochen
  • Knorpelschaden: drei bis sechs Monate
  • Achillessehnenriss: sieben bis acht Monate
  • Kreuzbandriss: sieben bis neun Monate

Fehlendes Wissen führt oft zu Fehlverhalten nach einer Verletzung. Sowie die unangenehmen Symptome nachlassen, belasten sich viele Betroffenen oft zu früh und zu stark. Durch ein solches Fehlverhalten können sich sogar chronische Beschwerden entwickeln. Kommt es in der Folge zu Dauerschäden, müssen die so geschädigten manchmal sogar Sport und Beruf aufgeben. Damit es gar nicht soweit kommt habe ich den eBook-Ratgeber geschrieben.


Was beinhaltet der eBook-Ratgeber: Sportverletzung - Was tun?

Der eBook-Ratgeber – Sportverletzung - Was tun? – beinhaltet leicht verständliche Informationen und wertvolle Tipps rund um die häufigsten Verletzungen. Er hat das Ziel, dem Leser das erforderlich Wissen zu vermitteln, damit Beschwerden oder Ausfallzeiten verringert werden können. Erst ist so aufgebaut, dass er folgenden Phasen des Rückkehrprozesses stufenweise berücksichtigt:

  • Rückkehr zu Aktivität (Return to Activity)
    Wann sollte die Rehabilitation beginnen?
  • Rückkehr zum Training (Return to Sport)
    Wann und wie sollte das Training wieder begonnen werden?
  • Rückkehr zum aktiven Sport (Return to Play)
    Wann kann man wieder mit dem Sport anfangen und was muss beachtet werden?
  • Rückkehr zum Wettkampf (Return to Competition)

Durch ein sinnvolles Durchlaufen der Phasen und eine adäquate Steigerung der Belastungsumfänge und -intensitäten sollen optimale Voraussetzungen für eine gesunde Rückkehr in Sport, Freizeit und Beruf ermöglicht werden. Diese Aspekte sind für den Verletzten und sein Umfeld relevant. Das Wissen um einfach Regeln und Entscheidungshilfen rund um die Belastungssteigerung können das Risiko einer erneuten Verletzung deutlich reduzieren.

Warum der Ratgeber sich nicht nur an Sportler richtet!

Es gibt viele gute Gründe um sich sportlich aktiv zu betätigen:

  • Man lebt länger! (Rückgang der Mortalität
  • Rückgang des Herzinfarktrisikos
  • Rückgang des Risikos der Entwicklung von Diabetes
  • Reduktion des Risikos von Fettstoffwechselstörungen
  • Reduktion des Risikos der Entwicklung von zu hohem Blutdruck
  • Steigerung des Selbstbewusstseins
  • Abbau von Stress und Ärger

Um nur einige zu nennen. Regelmäßige, körperliche Aktivitäten sind für die Erhaltung und Verbesserung der Gesundheit und für die Vorbeugung bzw. Heilung vieler Erkrankungen hilfreich und erhöhen die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Doch man kann viel falsch machen und dann werden aus den guten Gründen unliebsame Erfahrungen. Ebenso wie die sportliche Aktivität kann die Arbeitssituation und der häusliche Alltag die Gesundheit durch Verletzungen angreifen.


Haben Sie Fragen oder eine dringende Anregung?

Bei jeder noch so kleinen Verletzung reagiert unser Körper sofort. In den meisten Fällen merken wir das gar nicht. Rund um die Uhr laufen zahlreiche komplexe Reparaturprozesse und Wartungsarbeiten. Durch eine gesunde und aktive Lebensweise können wir Selbstheilungsprozesse gefördert. Verletzen wir uns, muss der Organismus unterstützt werden. Was in dem Fall zu tun ist, beschreibt der eBook-Ratgeber.

Der eBook-Ratgeber fasst die aktuellen Informationen rund um die Verletzungen zusammen und hat das Ziel, umsetzbare Schlüsselempfehlungen zu geben. Auch kontrovers diskutierte Therapien werden unter Berücksichtigung der verfügbaren Literatur transparent dargestellt.

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Diese Seite ursprünglich veröffentlicht am 31. August 2020 wurde zuletzt aktualisiert am: Dienstag, 3. August 2021