Osteoporose - Was tun? eBook-Ratgeber

Osteoporose - Was tun?

Was kann man gegen die Skeletterkrankung tun, bei der die Knochen an Festigkeit verlieren und leichter brechen?
Osteoporose und das Risiko Pflegefall zu werden

Osteoporose: Die schleichende Gefahr in den Knochen!

Das tatsächliche Ausmaß von Osteoporose wird immer noch unterschätzt. Wussten Sie, dass es alleine in Deutschland jährlich über 700.000 Knochenbrüche gibt, die dem krankhaften Knochenschwund zugeordnet werden? Im Alter muss daher jede zweite Frau und jeder dritte Mann damit rechnen, eine der Osteoporose assoziierten Fraktur zu erleiden. Die Konstellation der herabgesetzten Widerstandsfähigkeit des osteoporoseerkrankten Knochens zusammen mit einer erhöhten Sturzgefahr sind dafür verantwortlich.

Die Osteoporose gehört heute nicht mehr nur zu den bedeutendsten Skeletterkrankungen älterer Leute, sie betrifft immer öfter jüngere Menschen. Das unterstreicht die Wichtigkeit einer wirksamen Prophylaxe und Therapie für die im Volksmund als Knochenschwund bekannte Erkrankung. Viel zu häufig wird die Osteoporose zu spät diagnostiziert, da sie meist schleichend beginnt und anfangs kaum zu Beschwerden führt. Die Folgen für die Betroffenen können sich dann aber schwerwiegend auswirken. Je später die Diagnose der Osteoporose erfolgt, desto höher ist der Verlust an Knochenmasse und umso schwieriger ist die erfolgreiche Durchführung einer Therapie.

Die Osteoporose verbreitet sich immer weiter, findet immer noch viel zu wenig Beachtung und ist daher untertherapiert.


Wie verbreitet ist die Osteoporose?

Letzte Zahlen belegen, dass es in Deutschland mehr als 6 Millionen betroffene gibt. Ab dem fünfzigsten Lebensjahr sind mehr als 5 Millionen Frauen und 1 Million Männer betroffen. Doch viele wissen gar nichts von ihrer Er­kran­kung, was fatale Folgen haben kann. Wichtig in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, dass der Beginn der Erkrankung seinen Ursprung viel früher hat. Ab einem bestimmten Alter sind wir von einem unbemerkten Abbau der Muskel- und Knochenmasse betroffen. Bis zu einem Prozent pro Lebensjahr sind normal.

Das Knochen leben sollte jeder wissen, denn nicht umsonst heilen Knochenbrüche wieder. Es ist völlig Normal, dass unser Skelet ständig Umbauarbeiten durchführt. Schadhafte Stellen werden ausgebessert und entstandene Lücken wieder gefüllt. Im gesunden Zustand erfolgen Knochenabbauprozesse und die Knochenneubildung ausgewogen. Die Osteoporose entsteht bereits in jungen Jahren entweder durch eine unzureichende Knochenbildung und im höheren Lebensalter aufgrund unausgewogener Umbauprozesse sowie einem beschleunigten Knochenabbau.

Osteoporose frühzeitig erkennen und vorbeugen!

Anhand von verschiedenen Risikomodellen kann das Frakturrisiko abgeschätzt werden. Es gibt viele Anzeichen einer vorliegenden Osteoporose. Dazu gehören vor allem Knochenbrüche ohne erkennbaren Anlass die sogenannten Fragilitätsfrakturen oder auch Spontanfrakturen. Ein weiteres Merkmal ist eine wahrnehmbare Verringerung der Körpergröße oder ein Nachlassen der Muskelkraft. Es gibt aber auch viel unspezifische Erkrankungszeichen wie z. B. langanhaltende Rückenschmerzen. Vernachlässigt wird oft ein entsprechender Hinweis je nach Medikation, denn auch die Einnahme von Medikamenten kann das Osteoporose- und Sturzrisiko fördern.

Nicht alle Osteoporose-Risikofaktoren lassen sich beeinflussen!

Als Folge einer Osteoporose werden die Knochen poröser und anfälliger für Frakturen.

  • Ein hoher Risikofaktor ist das zunehmende Lebensalter. Gründe sind wahrscheinlich die altersbedingte Verschlechterung biomechanischer Faktoren der Knochenarchitektur sowie eine sich verringernde Knochenqualität. 
  • Einen weiterer Risikofaktor ist das weibliche Geschlecht. Hier spielen die Hormonveränderungen in den Wechseljahren eine besondere Rolle.
  • Wurde bei Vater oder Mutter eine Osteoporose diagnostiziert wertet man dies als einen mäßigen Risikofaktor.
  • Die Einnahme verschiedener Medikamente wie Aromatasehemmer oder Glukokortikoide können das Frakturrisiko signifikant steigern.

Es gibt aber Faktoren die kann man bereits in frühen Jahren positiv beeinflussen:

  • Immobilität, Bewegungsmangel
  • Rauchen
  • COPD
  • Starkes Untergewicht
  • Mangelernährung
Genetische Faktoren

Osteoporose - Was tun?
Unterschätzt, unterdiagnostiziert und untertherapiert!

Osteoporose - Was tun? eBook-Ratgeber

Osteoporose-Prävention ist echte Knochenarbeit!

Wenn Sie Ihren Arzt fragen, wird er Ihnen bestätigen, dass es rund um die Osteoporose eine medizinische Unterversorgung gibt. Einerseits wissen viele Patienten gar nicht, dass sie erkrankt sind, und andererseits erfolgt die Diagnose erst nach einem osteoporotisch bedingten Knochenbruch - also viel zu spät. Ein hoher Prozentsatz der Patienten mit solchen Frakturen erleiden in den Folgemonaten und -jahren weitere Brüche und können dann schnell zum Pflegefall werden. Leider erhält gerade mal ein Drittel im Jahr nach einer Diagnose eine medikamentöse Therapie. Rund um die Durchführung einer medikamentöse Therapie bei einer vorliegenden Osteoporose sollten patientenspezifische Befunde in Bezug auf den Zulassungsstatus, Kontraindikationen und spezifische Risiken einer geplanten Therapie beachtet werden.

Osteoporose: Unterschätzt, unterdiagnostiziert und untertherapiert! 
Die Erkrankung verursacht großes Leid bei den Betroffenen und ihren Angehörigen. Deshalb ist die Prävention so wichtig. Es geht darum, frühzeitig vorzubeugen, schnell und richtig zu diagnostizieren und wenn möglich direkt zu behandeln und nicht warten, bis ein Knochen bricht. Bei allen Risikopersonen sollten unabhängig von einer spezifischen medikamentösen Therapie generellen Maßnahmen zur Prophylaxe von Frakturen durchgeführt werden. Beeinflussbare Risikofaktoren sollen nach Möglichkeit minimiert werden. Das ist auch wichtig um weiteren Mobilitätseinschränkungen entgegenzuwirken.


Osteoporose - Was tun? · Das bietet Ihnen der eBook-Ratgeber:

Der Osteoporose - Was tun? eBook-Ratgeber soll das Bewusstsein für Osteoporose schärfen und die Krankheit ins Licht der betroffenen Patienten und derer angehöriger rücken. Gerade bei Osteoporose ist das besonders wichtig, da ein vorkommen in der Familie das Risiko, selbst an Osteoporose zu erkranken, für Angehörige deutlich erhöht ist. Im eBook-Ratgeber wird das Thema Osteoporose anschaulich ,ausführlich und für Laien leicht verständlich erklärt. Angelehnt an den Entwurf der Leitlinie: Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Osteoporose wird auch die Ernährung sowie alternative Verfahren und Komplementärmedizinisches anschaulich und fundiert erläutert.

Mit den Inhalten soll fehlendes Wissen über die Grunderkrankung sowie mangelnde Krankheitseinsicht der Patienten und Angehörigen vermieden werden. Hier liegen oft die Gründe für ausbleibende Therapiemaßnahmen. Im Idealfall kann damit die Häufigkeit von Folgebrüchen und Stürzen verringert werden. Das Ergebnis kann zu einer höheren Lebensqualität der Patienten führen.

Wichtiger Hinweis!

Patienten reagieren sehr unterschiedlich auf Behandlungsmethoden, Therapien und Medikamente, sowie auf spezielle Formen der Ernährung und Nahrungsergänzungsmittel. Fragen Sie im Vorfeld auf alle Fälle immer Ihren behandelnden Arzt, bevor Sie Tips befolgen, die Sie im Internet finden.

Haben Sie Fragen oder eine dringende Anregung?

Lernen Sie Osteoporose, Osteopenie und Osteomalazie im Detail kennen und verstehen Sie, was dabei im Körper passiert. Für alle Altersgruppen gut zu lesen und anschaulich erklärt. Der eBook-Ratgeber bietet fundiertes Wissen, wie Sie den Knochenschwund mit unterschiedlichen Therapien, der zu Ihnen passenden Ernährung und Bewegungsprogrammen gut im Griff haben können.

Der eBook-Ratgeber fasst die aktuellen Informationen rund um die Erkrankung zusammen und hat das Ziel, umsetzbare Schlüsselempfehlungen zu geben. Auch kontrovers diskutierte Therapien werden unter Berücksichtigung der verfügbaren Literatur transparent dargestellt.

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Diese Seite ursprünglich veröffentlicht am 31. August 2020 wurde zuletzt aktualisiert am: Montag, 22. Februar 2021