OPTIMGO Gesundheitsthemen

Gesundheitsthemen

Die Bereitstellung von wissenschaftsbasierten und leicht verständlichen Informationen rund um Erkrankungen des Bewegungs- und Stützapparats.
Die richtige Dosis Gesundheit

Die richte Dosis Gesundheit
Integrativ · Alternativ · Komplementär · Evidenzbasiert

Derzeit fokussiert die medizinische Versorgung, warum und woran Menschen erkranken. Das ist wichtig, aber nicht alles. Ich befürworte ergänzend einen salutogenetischen Ansatz, der darauf ausgerichtet ist, in den Mittelpunkt zu stellen, was Menschen gesund erhält. Dabei lege ich vor allem Wert auf die Prävention und Gesundheitsförderung.

Durch persönliche Krankheitsverläufe weiß ich heute, wie wichtig die konventionelle Schulmedizin ist. Schließlich hat sie mir mehrfach das Leben gerettet. Ich bin mir aber auch bewusst, dass es in manchen Fällen gar nicht soweit hätte kommen müssen. Daher widme ich mich dem Thema Gesundheit mit einer deutlich erweiterten Sichtweise. Aus eigener Erfahrung bin ich davon überzeugt, dass die konventionelle evidenzbasierte Medizin zusammen mit komplementärmedizinischen sowie alternativen Ansätzen das ideale Gesundheitskonzept leisten.

Gesundheit erlesen: Was hält gesund und was macht krank?


Gesund werden und bleiben durch die Ansätze der Integrativen Medizin.

Ist es nicht erstaunlich, dass es Menschen gibt, die trotz zahlreicher alltäglicher Belastungen und krankheitserregender Risikokonstellationen sowie kritischer Lebensereignisse gesund bleiben. Sie kennen bestimmt auch Menschen, die scheinbar nie oder nur sehr selten krank werden. Wie machen die das?

Dauergesundheit bedeutet nicht, dass der Körper dauerhaft von negativen Einfluss von Bakterien, Viren, Krankheitserregern oder schädlichen Umwelteinflüssen abgeschirmt ist. Diese Personen haben eine intakte Immunfunktion und oft eine beneidenswerte genetische Grundlage. Es ist die Gesamtheit an Faktoren die unsere Gesundheit bis ins hohe Alter beeinflussen. Folgende Widerstandsressourcen sollte jeder von uns aktivieren können:

  • Gute körperliche Verfassung
  • Ausreichend vorhandene Immunpotenziale
  • Allgemeines Gesundheitswissen
  • Spezifische Gesundheitskompetenz
  • Vertrautheit mit unseren Versorgungssystemen
  • Psychische Ressourcen:
    • Optimismus
    • Selbstvertrauen
    • Stabile soziale Verbindungen

Viele Erkrankungen sind oft komplex und werden von zahlreichen Faktoren wie Genetik, Umwelteinflüssen, Ernährung, Bewegung, Lebensstil, Stress, Beruf, sozioökonomischem Status, Bildung und sogar Spiritualität beeinflusst. Das wird von der Schulmedizin ungenügend berücksichtigt oder bei manchen Patienten bewusst ausgeklammert. Wir sind keine Neandertaler mehr, die täglich ums Überleben kämpfen müssen, aber unser Körper und seine Mechanismen befinden sich noch in einem vergleichbaren Zustand. Die Evolution hat bisher keine Zeit gehabt uns an diese neuen Bedingungen anzupassen. Heute belasten uns Überforderungen, Zeitdruck, Schlafstörungen oder Erschöpfungszustände. Diese Befindlichkeitsstörungen sind vielfach aufgrund der fehlenden objektiven Befunde oft schwer einzuordnen und zu behandeln. Es gibt aber auch viele Betroffene, die nach einer langen Tour durch die Schulmedizin ihre Hoffnung auf komplementäre Methoden ausweiten.

Vorsicht ist aber gerade bei lebensbedrohlichen Erkrankungen (z. B. Krebs) geboten. Hier gibt es schwarze Schafe, die durch übertriebene Versprechungen manchmal falsche Hoffnungen wecken und mit dem Vertrauen der Patienten unlautere Geschäfte betreiben. Nur über eine entsprechende Gesundheitskompetenz kann man solche Situationen vermeiden.

Hier setze ich mit meinen Gesundheitsthemen an. Ich berücksichtige die verschiedenen Medizinsysteme, Therapieverfahren und vor allem auf erfahrungsmedizinische Aspekte. Ich will dazu beitragen, dass sich Betroffene und deren Angehörige mit einer Erkrankung aus unterschiedlichen Blickwinkeln auseinandersetzen. Im Idealfall können so Gesundungskräfte, Wohlbefinden und Eigeninitiative der Patienten gestärkt sowie Begleit- und Folgeerkrankungen verhindert werden.

Begrifssdefinitionen:

Schulmedizin
Bezeichnet die an Universitäten und gleichgestellten wissenschaftlichen Hochschulen in aller Welt gelehrte und allgemein anerkannte Medizin. Sie umfasst die ärztliche Diagnose und Therapie nach wissenschaftlich anerkannten Methoden. Die Verfahren der Schulmedizin, insbesondere Medikamente, müssen aufwendige und strenge Überprüfungen bezüglich ihrer Wirksamkeit und Nebenwirkungen durchlaufen, bevor sie von den Gesundheitsbehörden zugelassen werden. Ursache und Wirkung sind mit wissenschaftlichen Methoden objektiv nachweisbar.

Alternativmedizin
Traditionell sieht sie sich als Alternative zur Schulmedizin. Darunter versteht man unterschiedliche Behandlungsmethoden und diagnostische Konzepte. Dazu gehören diverse Naturheilverfahren, Homöopathie, Osteopathie oder die Akupunktur. Die Wirkungen sind oft nicht nach den Maßstäben der Evidenzbasierten Medizin belegt oder sogar nachgewiesenermaßen unwirksam. Positive Therapieerfahrungen werden in den meisten Fällen als Ergebnis des Placebo-Effekts gewertet. Da sie aber auch von Ärzten angewendet werden, herrscht eine ausgeprägte Meinungsverschiedenheit rund um die Akzeptanz dieser Verfahren.

Komplementärmedizin
Im Gegensatz zur Alternativmedizin hat sie nicht den Anspruch, schulmedizinische Verfahren zu ersetzen. Sie soll die Schulmedizin ergänzen und durch gemeinsames Wirken Behandlungserfolge zu unterstützen.

Integrative Medizin
Diese Definition sehe ich als konsequente Weiterentwicklung der vorher aufgeführten Varianten. Sie stützt sich auf Evidenzen und integriert ergänzende und alternative Verfahren in einem umfassenden Behandlungskonzept. Die Beziehung zwischen Patient und Arzt wird deutlich betont, um gemeinsam ein optimales Behandlungsergebnis zu erzielen. Ziel ist es, die individuell beste Therapie für den Patienten zu finden und Nebenwirkungen soweit wie möglich zu reduzieren.


Die eigene Gesundheitskompetenz aufbauen.

Der bestehende Konflikt zwischen den oben aufgeführten medizinischen Varianten ist für Betroffene und Patienten häufig irrelevant. Vor allem, wenn die Symptome oder chronischen Beschwerden im Rahmen einer schulmedizinischen Diagnostik und Behandlung bisher nicht zufriedenstellend gebessert werden konnten. Bei immer mehr Patienten und Ärzten ist die integrative Medizin schon längst im medizinischen Alltag angekommen.

Viele Krankheiten bieten einen tatsächlich Spielraum in der Wahl der Therapie und unterschiedliche Ansätze scheinen vertretbar. Oft gibt es nicht die eine richtige Behandlung, sondern gleichwertige Verfahren, die zum Patienten passen müssen. Als Patient haben sie das Recht, kritisch nachzufragen und auch darauf, einen weiteren Arzt um eine zweite Meinung zu bitten. Es geht schließlich um ihre Gesundheit.

Sie sollten sich daher auch die Zeit nehmen, um sich mit Ihrem Krankheitsbild intensiv auseinanderzusetzen. Um die Details von Studien und wissenschaftlichen Arbeiten vollständig verstehen zu können, ist eine medizinische Vorbildung zum Teil notwendig. Doch jeder Mensch mit medizinischem Interesse kann von der heutigen Fülle öffentlich zugänglicher Informationen profitieren. Man muss nur bereit sein, Zeit in die Recherche zu investieren, um die Zusammenhänge verstehen zu könne. Als Resultat kann man aus diesem Wissen den praktischen Nutzen für das eigene Leben und die persönliche Gesunderhaltung erkennen.

Eigene Gesundheitskompetenz aufbauen

Gesundheit
Der beste Weg, um Krankheiten zu vermeiden, ist gesund zu bleiben!

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Wer heilt, hat Recht?

Das ist die Standard-Floskel, die immer dann zum Einsatz kommt, wenn es schwierig wird, den Wirksamkeitsnachweis genau zu erbringen. Aus meiner Sicht handelt es sich bei einer objektiv überprüfbaren Wirkung nur um eine Seite der Medaille. Hat sich ein Laborwert z. B. nach einer Medikamentengabe messbar verändert, bedeutet es noch lange nicht, dass es einem Patienten tatsächlich besser geht. Gerade die konventionelle Medizin versucht, Messwerte, die von Normwerten abweichen, wieder zu normalisieren. Doch hinter messbaren Ergebnissen steht immer ein Mensch, der die Daten interpretiert und zu einer Schlussfolgerung kommt. Die muss nicht immer gut für den Patienten sein.

Die Fragestellung die ich versuche zu beantworten beziehen sich unter anderem auf folgende Bereiche:

  • Ist die Normalisierung eines messbarer Zustand mit einer dauerhaften Medikamenteneinnahme verbunden?
  • Welche Nebenwirkungen können auftreten?
  • Sind bereits Langzeitfolgen erfasst und wie wirken diese sich auf?
  • Beeinflusst eine Therapie oder ein Medikament die Krankheit hinsichtlich der Prognose in positiver Weise?
  • Wie wirkt sich die Therapie auf die Lebensqualität aus?
  • Wie schnell kann man beschwerde- und symptomfrei werden?

Gesundheitskompetente und selbstbestimmte Entscheidungen fördern!

Leider findet man rund um die Gesundheit jede Menge unseriöser Angebote, die durch das Internet geistern. Die Fülle von Informationen mit höchst unter­schiedlicher Qualität können mitunter auch Fehlinformationen vermitteln. Laien erkennen das oft nicht auf den ersten Blick. Aktuelle und leicht verständliche Gesundheitsinformationen über medizinische Fragestellungen aus aller Welt bilden daher die Grundlage für meine verlässlichen Inhalte. Sie betreffen jeden direkt oder indirekt. Ziel ist es, die Gesundheitskompetenz auf breiter Basis zu stärken.

Die eigenen Gesundheitsziele im Auge haben.

Gesund Älter werden ist unser primäres Gesundheitsziel. Unsere steigende Lebenserwartung bedeutet für viele einen Zugewinn an Lebensjahren. Wir wissen aber, dass mit zunehmendem Alter das Risiko von Erkrankungen steigt. Um die Lebensjahre bei guter Gesundheit erleben zu können und Krankheiten vorzubeugen, müssen wir selbst aktiv werden. Das gilt im Übrigen auch für pflegende Angehörige, die auch das auf sich selbst achten nicht aus den Augen verlieren sollten.

Wissen kann Gesund machen! Unwissenheit krank!

Die Gesundheit zu stärken und zu erhalten ist eines unserer wichtigsten Ziele. Viele Maßnahmen tragen hierzu bei. Schwere Erkrankungen können uns in jedem Lebensabschnitt treffen. Damit Erkrankungen in einem möglichst frühen Stadium erkannt werden können ist die eigene Gesundheitskompetenz vielleicht entscheidend. Je mehr Sie rund um Gesundheitsthemen wissen, desto besser sind oftmals die Behandlungs- und Heilungsmöglichkeiten, wenn eine Erkrankung zu einem frühen Zeitpunkt erkannt wird.

Verschiedenste Projekte fördern einen gesunden Lebensstil mit ausgewogener Ernährung und ausreichend Bewegung bei Kindern und Erwachsenen. Mit meinen Gesundheitsthemen möchte ich auch meinen Beitrag leisten und aus meiner Sicht wichtige Informationen teilen.

Ja, ich interessiere mich für meine Gesundheit!Ich möchte mich unverbindlich beraten lassen »
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Diese Seite ursprünglich veröffentlicht am 27. Oktober 2020 wurde zuletzt aktualisiert am: Dienstag, 3. August 2021